Rassen

Legehennen werden nach Gewicht in leichte und mittelschwere Rassen unterteilt. Besonders die leichten Rassen sind fleißige Eierleger. Die mittel-schweren Rassen wurden bis Mitte des 20. Jahrhunderts als so genannte Zweinutzungshühner gehalten: Es wurden also sowohl ihre Eier als auch ihr Fleisch verwertet.

Die Legehennenrassen unterscheiden sich neben Farb- und Befiederungstypen, Ausprägungen des Kamms und der Kehllappen sowie Körpergröße, -form und -gewicht vor allem durch die Anzahl, das Gewicht und die Qualität der Eier. 

Zu den bekanntesten Rassen gehört das „Weiße Leghorn", die Stammform der heutigen weißen Legehennen. Der Name stammt von der englischen Bezeichnung für die italienische Stadt Livorno. Von dort wurden die weißen Hühner im Jahr 1835 in die USA gebracht und weitergezüchtet. Um 1870 kamen sie unter der Bezeichnung Leghorn wieder nach Europa zurück. Die Henne Henne wiegt 1,5 bis 2 Kilogramm und legt weiße Eier von je 50 bis 60 Gramm.

Braune Legehennen gehen auf „New-Hampshire“-Hühner zurück.

Dass sich die Eierfarbe nach dem Gefieder der Hühner richtet, ist ein Irrglaube. Vielmehr entsteht diese durch die Einlagerung von Farbpigmenten in der Kalkschale. Einen sicheren Hinweis auf die Farbe der Eier liefert aber die Farbe der Ohrscheibe der Legehenne: Hennen mit weißen Ohrscheiben legen meist weiße Eier und Hennen mit roten Ohrscheiben meist braune Eier.

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