Futter

Ein nährstoffreiches Mischfutter ist für Legehennen sehr wichtig. Um eine bedarfsorientierte, ausgewogene Ernährung der Hennen zu sichern, sind aufwendige Rezepturen notwendig. Hauptbestandteile des hochwertigen Legehennenfutters sind vor allem Getreidearten wie Mais und Weizen. Zusätzlich wird das Futter mit pflanzlichem Eiweiß, zum Beispiel aus Soja, Raps oder Erbsen, sowie mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalzium, das zur Bildung der Eierschale benötigt wird, angereichert. Neben den rund 120 Gramm Mischfutter pro Tag benötigen die Legehennen auch mehrere hundert Milliliter frisches Wasser, vor allem zum Einweichen der Nahrung. Denn Hühner verfügen über einen speziellen Verdauungsapparat, der aus Kropf, Drüsenmagen, Muskelmagen besteht. Das Futter wird zuerst im Kropf eingeweicht, gelangt dann zur Vorverdauung in den Drüsenmagen und gelangt schließlich in den Muskelmagen, in dem die Nahrung mithilfe von kleinen Steinchen zerkleinert wird.

Konsequente Futtermittelkontrollen

Wie bei allen Tierfuttermitteln wird die Herstellung und Verwendung von Legehennenfutter in Deutschland durch das deutsche Futtermittelgesetz und die darauf beruhende Futtermittelverordnung streng geregelt und behördlich überwacht. An spezialisierten Instituten werden, auf Veranlassung der zuständigen staatlichen Organe sowie der Futtermittelhersteller, laufend Futterproben untersucht. Dabei geben so genannte Rückstellmuster bei etwaigen Qualitätseinbußen Aufschluss über mögliche Ursachen. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier.

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