Anerkannte Hygienestandards bei deutschen Eiererzeugern

Für die äußere Qualität, wie Sauberkeit der Schale, sind die hygienischen Verhältnisse bei der Haltung, der Eiablage sowie dem Umgang mit den frischen Eiern ganz entscheidend. In Deutschland unterwerfen sich die Eiererzeuger und -vermarkter deshalb einem branchenspezifischen Hygienecodex. Eigenbetriebliche Kontrollen, die regelmäßig amtlich überwacht werden, sorgen dabei für beste Ei-Qualität durch permanente, sachgerechte Tierbetreuung zu der unter anderem die Gesundheitsüberwachung und -vorsorge bei den Legehennen zählt, hygienische Haltungsbedingungen und hochwertige Futterversorgung sowie fachgerechte und schonende Eiersortierung und Vermarktung.

Qualitätskontrollen von der Brut bis zur Vermarktung


Um Eier einwandfreier Qualität zu erzeugen, wird die Ei-Qualität vor der Vermarktung mehrfach geprüft. Neutrale Prüfinstitute kontrollieren bei den amtlich zugelassenen Packstellen in regelmäßigen Abständen die Hygiene und die Dokumentation des betriebseigenen Hygienemanagements.

Die ersten Kontrollen beginnen bereits in den Brütereien und bei der Aufzucht der jungen Legehennen. In der zweiten Stufe wird die Haltung der Legehennen überprüft, wozu auch Futtermittelproben und Rückstandsuntersuchungen sowie die Überprüfung der fachkundigen Betreuung der Tiere und die Überwachung der Hygiene in den Ställen zählen. Vor der Vermarktung wird jedes Ei nach Güte und Gewicht eingestuft und sortiert sowie mit dem amtlichen Erzeugercode gekennzeichnet.

Konsequente Futtermittelkontrollen


Wie bei allen Tierfuttermitteln wird die Herstellung und Verwendung von Legehennenfutter in Deutschland durch das deutsche Futtermittelgesetz und die darauf beruhende Futtermittelverordnung streng geregelt und behördlich überwacht.
An spezialisierten Instituten werden, auf Veranlassung der zuständigen staatlichen Organe sowie der Futtermittelhersteller, laufend Futterproben untersucht.

Schließen